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Grundrisse

Erdgeschoss:

Hier befinden sich neben öffentlichen Einrichtungen, wie Kiosk, Arzt, Physiotherapie, Massagepraxis, Info- und Servicepoint, Kita, Nachbarschaftshaus, eine Garage, Abstellräume und der Hausanschlussraum. Die öffentlichen Funktionen sollen als Anlaufstelle für Interessierte dienen, die sich hier u.a. über das und andere ähnliche Wohnprojekte informieren können. 

Die Erschließung funktioniert über drei Treppenhäuser und zwei Fahrstühle.

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Entscheidend für den Gebäudeentwurf ist einerseits der Spaziergang, der sich durch alle Geschosse zieht und andererseits das Konzept der vertikalen Schichtung und der  horizontalen Mischung der Altersgruppen. Die Wohnungen sind barrierefrei und zum größten Teil behindertengerecht. Der Hof, der geschützt im ersten Geschoss liegt, ist über eine Treppe mit dem Garten verbunden. Die Terrasse zur Spree verbindet das Innen und Aussen. Der Babapapa ist einer von vielen Treffpunkten, der auch zur Identifikation mit dem Haus beitragen soll.

Bei den Wohnungen liegen die gemeinschaftlichen Funktionen vorne, der Rückzugsbereich befindet sich im hinteren Teil. Die durchgesteckten Wohnungen variieren in Größe und Ausrichtung.

Familien-/ Alleinerziehendentyp: vorgesehen sind Maisonettes, sowie eingeschossige Wohnungen, die sich durch einen großen gemeinschaftlichen Bereich mit offener Küchen auszeichnen. Für jedes Familienmitglied ist ein abgeschlossener Rückzugsbereich vorgesehen.

Kinderwohngemeinschaft: Zwei Wohngruppen für jeweils sechs Kinder sind in das Projekt integriert. Zwei Einzelzimmer lassen sich, je nach Bedürfnis,  zusammenschalten. Die Wohngemeinschaften sind mit der darüber liegenden Betreuerwohnung verbunden. Der Gemeinschaftsbereich liegt vor den Zimmern und bildet mit dem Aussenbereich eine Spielfläche.

Jugend WG: Verselbständigungsbereich für je zwei Jugendliche, die zwischen Rundgang und abgeschlossenen Bereichen wählen können. Der Abstand zur Kinderwohngruppe und zu den Betreuern ist uns wichtig.

Altenwohnungen:                Die eingeschossigen Wohnungen sind altengerecht ausgeführt und als Single bzw. als Mehrpersonenwohnungen nutzbar.

Altenwohngemeinschaft: Sechs Bewohner leben hier gemeinsam auf zwei Geschossen. Die Bewohner teilen sich neben den Gemeinschaftsflächen eine große Küche und ein Saunabad. Die einzelnen Wohnungen haben zusätzlich einen Schlafraum, eine kleine Kochnische und ein Duschbad. Die Geschosse sind über eine Treppe und einen Aufzug miteinander verbunden.

 

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1. Obergeschoss

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2. Obergeschoss

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3. Obergeschoss

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4. Obergeschoss

Gemeinschaft:                                                                                                                                                          Das Gemeinschaftsleben findet im Hof und auf den Rundgängen statt, zusätzlich gibt es Gemeinschaftsräume mit unterschiedlichen Funktionen in jedem Geschoss: Nachbarschaftshaus, Spiel- und Filmraum, Fitnessraum, Hausaufgabenraum mit Bibliothek und Dachgarten. Zwei Gästewohnungen stehen den Besuchern zur Verfügung.

Spaziergang:                                                                                                                                                         Durch die versetzte Anordnung der Geschosse entsteht ein Spaziergang durch das Gebäude vorbei an allen Wohnungen, verbunden über Brücken. Dieser dient nicht nur der Erschliessung, sondern fördert das Gemeinschaftsleben und verhindert die Isolation einzelner Bewohner.

Puffer:                                                                                                                                                                        Durch unterschiedlich große Aufweitungen der Wohnungen entstehen Terrassen mit variierenden Breiten, die durch die Anordnung von verschiedenen Distanzelementen – wie Wintergarten, Terrasse, Pflanzgarten, Sandkiste, Sitzgelegenheiten – in eine Aufenthaltszone vor der Wohnung und eine Bewegungszone mit Abstand zu den Wohnungen aufgeteilt werden.

Im Inneren der Wohnungen setzt sich dieser Übergang von öffentlich zu privat durch die Anordnung der einzelnen Räume fort, wodurch gewährleistet ist, dass jeder Bewohner seinen intimen individuellen Rückzugsbereich in der Wohnung hat, obwohl – oder gerade weil – das Projekt in seinem Schwerpunkt auf ein stark gemeinschaftsorientiertes Zusammenleben ausgelegt ist.

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